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Kleintierzüchterverein
Z 237 Deizisau e.V. Mitglied des Kaninchenzüchterverbandes und des Verbandes der Rassegeflügelzüchter Württemberg und Hohenzollern e.V.

Ein Teil unserer Zuchtanlage ( 2005 )
Und wie hat es begonnen??
Auszug aus der Festschrift zum 70 jährigen Vereinsjubiläum:
Am 13.März 1920 wurde der Verein zur Förderung der Geflügel- und Kaninchenzucht im Gasthaus Löwen von 19 Männern gegründet.
Als 1.Vorstand wurde Albert Fritz gewählt, der 1921 von Ernst Schultheiß abgelöst wurde. Er führte den Verein bis 1925. Er hatte keine leichte Aufgabe den Verein gut durch die Inflation zu bringen.
Am 10.Januar 1925 übernahm Christian Carle den Verein. Unter seiner Führung erhielt der Verein den Namen Kleintierzucht und Vogelschutzverein. Nachdem 1921 die erste Lokalschau im Löwen abgehalten wurde, wurde unter Christian Carle ab 1928 regelmäßig jedes Jahr eine Jungtier- und Lokalschau abgehalten, welche dann nur in den Kriegsjahren einige Zeit ausfielen. Es war sein Verdienst mit, dass am 01.Januar 1932 eine Jugendgruppe mit 14 Jugendlichen gegründet wurde. Infolge Krankheit trat er im November 1937 als Vorstand zurück.
Schriftführer Otto Habel führte den Verein kommissarisch bis zur Hauptversammlung am 26.Februar 1938 bei er dann zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 kostete es sehr viel Mühe, den Verein über Wasser zu halten. Nach der Genehmigung über die Aufnahme der Vereinstätigkeit im Mai 1946, nahm auch die Züchterarbeit wieder einen Anfang. Otto Habel war Vorsitzender bis 1950............
Wie es dann weiterging kann im Protokoll zur 70 Jahr Feier nachgelesen werden
Unsere Vorsitzenden
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von |
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bis |
|
Albert Fritz |
13.03.1920 |
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1921 |
| Ernst Schultheiß |
1921 |
|
1925 |
| Christian Carle |
10.01.1925 |
|
November 1937 |
| Otto Habel |
November 1937 kommissarisch |
|
26.02.1938 |
| Otto Habel |
26.02.1938 mit Unterbrechung der Kriegszeit |
. |
1950 |
| Erich Buck |
1950 |
. |
23.02.1973 |
| Theo Huttenlocher |
1973 |
. |
1977 |
| Heini Jahn |
11.02.1977 |
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29.02.2008 |
| Dieter Kielmann |
29.02.2008 |
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Januar 2009 |
| Heini Jahn |
Januar 2009 kommissarisch |
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20.02.2009 |
| Heini Jahn |
20.02.2009 |
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Amtierender Vorstand ab 2009

von links:
Helmut Keusemann, Carmen Geiger, Elke Jahn, Heini Jahn,
Gesetzlicher Vorstand BGB: Heini Jahn und Carmen Geiger
Amtierender Ausschuss ab Februar 2009
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Position |
Name |
gewählt |
| 1. Vorsitzender |
Heini Jahn |
2009 |
| 2. Vorsitzender |
Carmen Geiger |
2009 |
| Kassier |
Elke Jahn |
2009 |
| Schriftführer |
Helmut Keusemann |
2008 |
| Jugendleiter |
Carmen Geiger |
2008 |
| Zuchtwart Tauben |
entfällt bis auf Weiteres |
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| Zuchtwart Geflügel |
Richard Speck |
2008 |
| Zuchtwart Kaninchen |
Peter Lang |
2008 |
| Zuchtbuchführer |
Günther Seifried (Wert) |
2009 |
| Tätowiermeister |
Heini Jahn |
2008 |
| 1. Beisitzer |
Arthur Mayer |
2009 |
| 2. Beisitzer |
Helmut König |
2009 |
|
3. Beisitzer |
diese Position entfällt bis auf Weiteres |
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| Kassenprüfer |
Brigitte Keusemann |
2009 |
| Kassenprüfer |
Birgit Mailänder |
2009 |
Original Protokolle eingescannt
Zur 70 Jahrfeier 1990
70 Jahre Kleintierzüchterverein Deizisau e.V.
Am 13. März 1920 wurde der Verein im Gasthaus Löwen zur Förderung der Geflügel- und Kaninchenzucht von 19 Männern gegründet.
Als 1. Vorstand wurde Albert Fritz gewählt, der 1921 von Ernst Schultheiß abgelöst wurde. Er führte den Verein bis 1925. Er hatte keine leichte Aufgabe den Verein gut durch die Inflationszeit zu bringen. Am 10. Januar 1925 übernahm Christian Carle den Verein, unter seiner Führung erhielt der Verein den Namen Kleintierzucht und Vogelschutzverein. Nachdem 1921 die erste Lokalschau im Löwen abgehalten wurde, wurde unter Christian Carle ab 1928 regelmäßig jedes Jahr eine Jungtier- und Lokalschau abgehalten, welche dann nur in den Kriegsjahren einige Zeit ausfielen.
Es war mit sein Verdienst, daß am 1. Januar 1932 eine Jugendgruppe mit 14 Jugendlichen gegründet wurde.
Infolge Krankheit trat er im November 1937 als Vorstand zurück. Schriftführer Otto Habel führte den Verein kommisarisch bis zur Hauptversammlung am 26. Februar 1938. Er wurde dann zum 1. Vorstand gewählt. Seine Hauptaufgabe war es, den etwas vernachläßigten Verein wieder zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen Vereinsleitung und Mitglieder, sowie in kameradschaftlichem Sinne auf die Beine zu bringen. In den Kriegsjahren 1939 - 1945 kostete es viel Mühe, den Verein über Wasser zu halten. Nach der Genehmigung über die Aufnahme der Vereinstätigkeit im. Mai 1946, nahm auch unsere Züchterarbeit wieder einen neuen Anfang. Otto Habel führte den Vorstand bis 1950.
Als neuer Vorstand wurde Erich Buck gewählt.
Es war eine seiner ersten Aufgaben zusammen mit dem 2. Vorstand Erich Jahn eine Jugendgruppe aufzubauen um den Fortbestand des Vereins in Zukunft zu gewähren. Der Verein erlebte seine ständige Aufwärtsentwicklung und in züchterischer Hinsicht tat sich auch einiges. Die regelmäßig durchgeführten Kreisschauen wurden von den Züchtern immer gut beschickt und die errungenen Kreismeister in Geflügel-und Kaninchenzucht zeugen von guter züchterischer Arbeit im Verein. Auch auf Bundes- und Landesebene, sowie bei Club- und offenen Schauen, beteiligten sich unsere Züchter und schnitten dabei immer gut ab. Bestes Beispiel in jüngster Zeit die Landesschauen für Kaninchen und Geflügel, bei welchen 3 Züchter Siegertiere stellten; das soll aber die anderen Erfolge nicht schmälern, sie aber alle einzeln aufzuzählen würde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Vergessen soll auch nicht sein, daß ein Züchter mit seinen Tauben schon bei internationalen Schauen vertreten war und dabei gut abschnitt. Im Laufe der Jahre kam dann die Sorge, ob man weiterhin immer eine Halle für unsere Schauen zur Verfügung hat, denn die alte Turnhalle wurde auch noch von anderen Vereinen für kulturelle Veranstaltungen benützt. So machte man sich Gedanken, wie man dieser Sache aus dem Weg gehen kann. Nach langer 'Vorplanung baute man ein vereinseigenes Zelt in welchem dann auf dem Festplatz die Jungtierschau mit Sommerfest abgehalten wurde.
Diese Feste waren der finanzielle Grundstock zum Bau eines Vereinsheim, mit welchem nach jahrelangen Vorbereitungen im August 1970 begonnen wurde und in überwiegend vereinseigener Regie erstellt wurde. Dank einiger Mitglieder, die vom Baufach etwas verstanden, ging der Bau zügig voran, und am 17. März 1972 konnte das Vereinsheim feierlich eingeweiht werden.
Am 23. Februar 1973 trat Erich Buck als 1. Vorstand zurück, für seine Verdienste um den Verein wurde er zum Ehrenvorstand gewählt und mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.
Neuer Vorstand wurde Theo Huttenlocher. Er übernahm kein leichtes Amt, denn durch die Eigenbewirtschaftung des Vereinsheims gab es immer wieder größere Probleme und die Kameradschaft unter den Mitgliedern litt auch etwas. Während seiner Vorstandszeit wurde 1976 eine Frauengruppe gegründet und dem Landesverband gemeldet. Die Frauengruppe trifft sich regelmäßig und beschäftigt sich mit dem Verarbeiten von Kaninchenfellen, auch der gesellige Teil kommt nicht zu kurz.
Nach 4-jähriger Tätigkeit bat Theo Huttenlocher, ihn von seinem Amt als 1. Vorstand zu entbinden, da er auch gesundheitlich nicht auf der Höhe sei.
Die Versammlung wählte am 11. Februar 1977 Heini Jahn zum 1. Vorstand, der dieses Amt bis heute inne hat. Trotzdem darf man auch die Männer nicht vergessen, die in den 70 Jahren als 2. Vorstand, Kassierer, Schriftführer, Jugendleiter, Zuchtwerbewarte und Tätowierwart ihre Zeit für den Verein opferten und die Vorstände unterstützten zum Wohle des Vereins.
Stellvertretend dafür möchte ich als gutes Beispiel unseren verstorbenen Erich Jahn erwähnen.
Leider haben die Aktivitäten in den vergangenen zehn Jahren etwas nachgelassen. Zur Zeit hat der Verein keinen Jugendleiter und so ist die Jugendgruppe bis auf zwei Jugendliche geschrumpft. Auch die Frauengruppe hat sich nach über 10-jährigem Bestehen wegen fehlendem Nachwuchs aus dem Landesverband abgemeldet. Die Zahl der aktiven Züchter ging , bedingt durch das Ableben der älteren Züchter zurück. Trotzdem freuen wir uns, daß auch einige Mitglieder wieder mit der Zucht begonnen haben und wir zur Zeit etwa 20 Aktive Züchter sind.
Wir hoffen und wünschen für die Zukunft, daß uns alle Mitglieder in unserem Bestreben, die Kleintierzucht zu fördern, unterstützen, und auch bereit sind, im Verein aktiv mitzuarbeiten, damit das Geschaffene erhalten, und die Möglichkeit geschaffen wird, durch eine Zuchtanlage alte und neue Mitglieder als aktive Züchter zu gewinnen, damit wir unsere Tiere züchten und pflegen können. Denn ohne Zuchtanlage wird es immer schwerer Tiere zu halten. Nur so bräuchten wir um den Fortbestand des Vereins in züchterische Hinsicht keine Sorgen haben.
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